Wissen ist Macht – „nichts wissen macht auch nichts“
In diesem Blog teile ich mein KI verstärktes Wissen mit einer Prise Humor gewürzt – eine gute Zutat für so trockenes Tech Speach.
Warum „nichts wissen auch nichts macht“, muss man KI erst noch beibringen, siehe Blogartikel KI Webdesign: eine KI nach Halluzinationen gefragt.
Insbesondere informiere ich hier regelmäßig über mein Experiment Webdesign 2.0 mit KI Support. Aber erst mal ganz von vorne …
Vom CERN-Besuch 1995 zur KI-Revolution: 30 Jahre Webdesign im Zeitraffer
Where the WEB was born
In the offices of this corridor, all the fundamental technologies of the World Wide Web were developed.
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Started in 1990 from a proposal by Tim Berners-Lee in 1989, the effort was first divided between an office in building 31 of the Computing and Networking Division (CN) and one in building 2 of the Electronics and Computing for Physics Division (ECP).
In 1991 the team came together in these offices, then belonging to ECP. It was composed of two CERN staff members, Tim Berners-Lee (TB) and Robert Calliau (RC), aided by a number of Fellows, Technical Students, a Coopérant and Summer Students.
At the end of 1994 Tim Berners-Lee left CERN to direct the WWW consortium (W3C), a world-wide organization devoted to leading the Web to its full potential. The W3C was founded with the help of CERN, the European Commission, the Massachusetts Institute of Technology (MIT), the Institut National pour la Recherche en Informatique et en Automatique (INRIA), and the Advanced Research Projects Agency (ARPA).
In 1995 Tim Berners-Lee and Robert Calliau received the ACM Software System
Award for the World Wide Web. In 2004, Tim Berners-Lee was awarded the first
Miliennium Technology Prize by the Finnish Technology Award Foundation.
(The CERN Library
June 2004)
Seit den Anfängen des Internets bin ich von ihm fasziniert. Meinen Erstkontakt gab es 1995 anlässlich einer Einladung ins CERN in Genf.
Dort, wo Tim Berners-Lee die ersten Schritte getan hatte, um Informationen weltweit zu vernetzen, fing auch für mich alles an.
Die Ära von „Blood, Sweat & Tears“
Fasziniert von diesen weltoffenen Möglichkeiten baute ich im Anschluss meine erste eigene Webseite. Damals hieß das noch: HTML, CSS und eine ordentliche Portion „Blood, Sweat & Tears“. Wir erinnern uns (vielleicht mit einem Schmunzeln):
-
Blinkende Schriften und grafische Sünden, die heute undenkbar wären.
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Das charakteristische Piepsen der Modems und Übertragungsgeschwindigkeiten, bei denen man zwischendurch Kaffee kochen konnte.
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Ein herrlicher „Wildwuchs“ an Browsern, der selbst das W3C-Konsortium vor Rätsel stellte.
Die Folge? Man musste für jeden Browser eigene CSS-Anpassungen schreiben. Der Kaffeekonsum stieg parallel zur Komplexität des Codes.
Die neue Ära: Wenn die KI den Code schreibt
Heute ist die Welt eine andere. Man fragt ChatGPT, Gemini, Grok oder Claude nach dem geeigneten Code. Es fühlt sich an, als würde die Revolution ihre eigenen Kinder fressen – manch einer unkt bereits, Programmierer hätten sich bald selbst überflüssig gemacht.
Das Experiment: Webdesign 2.0 mit KI-Support
Ich wollte es genau wissen: Hält die Künstliche Intelligenz wirklich, was so vollmundig versprochen wird? Da ein Redesign meiner eigenen Webseite ohnehin überfällig war (Sie wissen ja: Der Schuster trägt selbst oft die schlechtesten Schuhe…), startete ich den Selbstversuch.
Ich habe ChatGPT befragt und die Ergebnisse mit Grok und Gemini gegengecheckt. Mein persönlicher Sieger: Gemini, liefert fundierte Antworten auf knifflige Fragen und scheint mir am nächsten dran zu sein an der Google Search, um die es mir ja hauptsächlich geht. Das Ergebnis unserer aktuellen „Gemeinschaftsproduktion“ sehen Sie hier auf dieser Seite. Aber das ist erst der Anfang: Das Experiment ist auf vier Monate angelegt. In diesem Blog werde ich dokumentieren, wie sich die Seite entwickelt, ob die KI-Strategie bei Google aufgeht und was passiert, wenn 25 Jahre Erfahrung auf modernste Algorithmen treffen.
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